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Die GVU sorgt auf der europaweit größten Computerspielemesse Games Convention für "Fair Play"
[Hamburg/ Leipzig] Im Rahmen des Museumsprojekts "pong.mythos" zeigt die GVU einen Trailer mit dem berühmten Fußballspieler "Pele", der sich mit einem überzeugenden Appell für den Schutz von geistigem Eigentum stark macht.

Wenn vom 23.08. bis zum 27.08.2006 in Leipzig die alljährliche Games Convention ihre Pforten öffnet, können wieder neueste Entwicklungen und Trends der Spielebranche bestaunt werden. Auch die GVU, die sich für den Schutz von Urheberrechten bei Filmen und eben auch Entertainmentsoftware einsetzt, wird sich auf Europas wichtigster Erlebnismesse für interaktives Entertainment, Hardware und Lernsoftware den bis zu 150.000 Menschen erwarteten Besuchern mit einer Message zum "Fair Play" präsentieren.

Die Präsenz der GVU auf der Games Convention ist gleichzeitig mit einer Ausstellungspatenschaft eines Museumsevents zu einem Computerspiel-Klassiker verbunden. Das Event widmet sich dem "ersten Blockbuster einer neuen Industrie" (SPIEGEL ONLINE) und damit einem historischen Markstein innerhalb der Computerspiele-Entwicklung. Die Rede ist von dem ebenso einfachen wie erfolgreichen Ur-Tennisspiel Pong mit seinen zwei Schlagbalken und dem Ball, der vor schwarzem Hintergrund hin- und hergespielt werden muss. Diese simple Idee war nicht nur der Startschuss für die heutige Spieleindustrie, sondern gelangte als Klassiker auch fest ins kollektive Gedächtnis aller Games-Begeisterten. Dem Pong-Kult werden auf der Games Convention in Leipzig ganze 1.000 Quadratmeter zur Verfügung gestellt, um eine weltweit einmalige Sammlung zum Gründungsmythos des Computerspiels mit ihren über 20 Pong-Inszenierungen aus aller Welt angemessen zu präsentieren. Der Ausstellungsbereich "pong.pop" belegt mit seinen zehn Fundstücken, wie z.B. einem Ankündigungsflyer einer Pong-Weltmeisterschaft, unterhaltsam die Verwurzelung des Pong-Mythos’ in unserer Alltagskultur.

Doch auch das Thema Raubkopien als Aspekt der Arbeit der GVU ist als historischer Konflikt in den Kontext der Ausstellung eingebettet. Denn das seit Menschengedenken bestehende Prinzip, dass kulturelle Innovation aus dem Aufgreifen und Weitererzählen bekannter, populärer Motive entsteht, läuft in manchen Fällen der Idee des gesetzlich geschützten geistigen Eigentums zuwider. So erleben die Besucher der diesjährigen Games Convention die GVU in ihrer Funktion als Urheberrechtsschützer, aber auch als aktiven Unterstützer der Computerspiele-Tradition.

Daneben steht die GVU im Business Center der Games Convention in Halle 2, Stand-Nr. D-50, dem Fachbesucher aus Industrie und Medien für Gespräche und mit Informationen über Art und Inhalt ihrer Arbeit zur Verfügung. Die Überzeugung von Unternehmen der Computerspiele-Industrie, die bisher noch abseits stehen und die Arbeit der GVU nicht aktiv durch eine Mitgliedschaft unterstützen, steht im Zentrum des auf Fachbesucher bezogenen Auftritts der GVU auf der Games Convention.


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